Steigende Nachfrage in der Harburger City – Passantenfrequenzzählung belegt hohe Besucherzahlen

Am Freitag, 30. Juni, Sonnabend, 1. Juli und Dienstag, 4. Juli, wurden jeweils von 8 bis 20 Uhr in der Lüneburger Straße, in der Seevepassage, am Sand und in der Hölertwiete die Passanten gezählt. Die Erhebung ergab: Trotz rückläufiger Zahlen in der Hamburger Innenstadt, stieg die Frequenz in der Harburger City. Obwohl es an zwei der drei Erhebungstage durchgängig regnete, besuchten insgesamt 241.907 Personen Harburg. Ein gutes Ergebnis.

Die Erhebung in der Hamburger Innenstadt belegt, dass die Passantenfrequenz um 9 Prozent gefallen ist. In Harburg ist jedoch kein Abwärtstrend festzustellen: Am Sonnabend steigerten sich die Besucherzahlen gegenüber 2015 deutlich. In diesem Jahr besuchten knapp 1.500 mehr Menschen den gesamten Erhebungsbereich. Das ist insbesondere in der Seevepassage spürbar; dort wurden knapp 3.000 Personen mehr gezählt.

Auffällig ist, dass an den Wochentagen bereits am Morgen relativ hohe Werte gemessen wurden, während am Sonnabend erst ab 16 Uhr hohe Besucherzahlen aufgetreten sind. Am Dienstag, an dem die meisten Menschen die Harburger City besuchten, wurde am Morgen eine Passantenfrequenz von 7.018 Personen/Stunde erfasst. Insgesamt ergab sich an diesem Tag eine Besucherfrequenz von 87.864 Personen. Die werktägliche Stärke und die bedeutende Aufgabe der Nahversorgung werden durch den hohen Wert nachgewiesen.

Spitzenreiter ist dabei wie in 2015 die Lüneburger Straße zwischen Harburger Ring und Bremer Straße. 21.234 Menschen besuchten am Dienstag trotz Regenschauern diesen Abschnitt.

Die Zählungen wurden manuell an sieben Standorten vorgenommen. Vergleicht man diese mit den Passantenerhebungen der Center, die mit automatischen Zähluhren ausgestattet sind, bestätigt sich die Funktion der Harburger Innenstadt als Einkaufs- und Nahversorgungszentrum.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die für ein Oberzentrum guten Frequenzen belegen, dass sich die Aktionen und Veranstaltungen aller Akteure positiv auf die Aufenthaltsqualität ausüben und die Harburger City ein hohes Potential hat, das es weiterhin zu stärken und weiterzuentwickeln gilt“, sagt Melanie-Gitte Lansmann vom Citymanagement Harburg e.V. Die Auswertungen bilden eine wichtige Grundlage für Ansiedlungs- und Investitionsinteressierte sowie Empfehlungen für Innenstadtentwicklung.

Das BID Sand-Hölertwiete sieht insbesondere die vergleichsweise hohe Passantenfrequenz am Sand zu Marktzeiten als Bestätigung der Bedeutung des über 400 Jahre alten Wochenmarktes. Er wird durch die geplanten Umgestaltungen sowie durch das jährliche Marktfest im Oktober und die Teilnahme an der internationalen Aktion „Erlebe deinen Markt“ wieder in seiner Funktion als „Magnet der Harburger Innenstadt“ gestärkt.

Das Hamburger Abendblatt schrieb diesbezüglich folgenden Artikel:

Harburgs City wird immer beliebter

Aufwärtstrend: Passantenzählungen des Citymanagements belegen steigende Besucherzahlen.

Harburg.  Alle zwei Jahre wird an drei Tagen gezählt, wie viele Passanten sich in der Harburger City tummeln. Dieses Mal hatte das Citymanagement dafür Freitag, den 30. Juni, Sonnabend, den 1. Juli, und Dienstag, den 4. Juli, ausgewählt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann ist jedenfalls zufrieden: „Obwohl es an zwei der drei Erhebungstagen durchgängig regnete, besuchten insgesamt 241.907 Personen Harburg.“ Was sie besonders freut: Während in der Hamburger Innenstadt auf der anderen Seite der Elbe die Zahlen rückläufig sind, ist die Frequenz in Harburg sogar gestiegen! Die jüngste Erhebung in der Hamburger Innenstadt belege, dass dort die Passantenfrequenz um 9 Prozent gefallen sei, heißt es in der aktuellen Mitteilung des Harburger Citymanagements. Ganz anders sieht es demnach in Harburg aus. Von Abwärtstrend keine Spur. Im Gegenteil. Am besagten Sonnabend steigerten sich die Besucherzahlen gegenüber der Zählung in 2015 deutlich. In diesem Jahr wurden im gesamten Erhebungsbereich (Lüneburger Straße, Seevepassage, Sand, Hölertwiete) knapp 1500 mehr Menschen gezählt. Besonders beliebt ist offenbar die Seevepassage, dort wurden 3000 Passanten mehr gezählt als 2015.

Auffällig ist, dass an den Wochentagen bereits am Morgen relativ hohe Werte gemessen wurden, während am Sonnabend erst von 16 Uhr an hohe Besucherzahlen registriert worden sind. Am Dienstag, 4. Juli, an dem die meisten Menschen die Harburger City besuchten, wurde am Morgen eine Passantenfrequenz von 7018 Personen pro Stunde erfasst. Insgesamt ergab sich an diesem Tag eine Besucherfrequenz von 87.864 Personen. Lansmann: „Die Besucherstärke an den Werktagen und die bedeutende Aufgabe der Nahversorgung werden durch den hohen Wert nachgewiesen.“ Wie schon 2015 gibt es einen kleinen Spitzenreiter: die Lüneburger Straße zwischen Harburger Ring und Bremer Straße. 21.234 Menschen besuchten am Dienstag diesen Abschnitt – obwohl es regnete.

Die Zählungen wurden manuell an sieben Standorten jeweils in der Zeit von 8 bis 20 Uhr von insgesamt 21 Beschäftigten vorgenommen. Melanie-Gitte Lansmann: „Vergleicht man diese Zählungen mit den Passantenerhebungen der Center, die mit automatischen Zähluhren ausgestattet sind, bestätigt sich die Funktion der Harburger Innenstadt als Einkaufs- und Nahversorgungszentrum.“ Die für ein Oberzentrum – ein solches ist die Harburger Innenstadt – guten Frequenzen belegten, dass sich die Aktionen und Veranstaltungen aller Akteure positiv auf die Aufenthaltsqualität auswirkten. Mehr noch: „Sie zeigen, dass die Harburger City ein hohes Potential hat, das es zu stärken und weiterzuentwickeln gilt“.

Wochenmarkt am Sand ist ein Magnet der Innenstadt

Die Citymanagerin wertet die Ergebnisse der Zählungen als eine wichtige Grundlage für Ansiedlungs- und Investitionsinteressierte sowie Empfehlungen für die Innenstadtentwicklung. Die erfreulichen Ergebnisse belegten zudem die wichtige Bedeutung des mehr als 400 Jahre alten Wochenmarktes am Sand. Nicht nur die geplante Umgestaltung wird seine Funktion als „Magnet der Harburger Innenstadt“ stärken. Dazu sollen auch künftig solche Aktionen beitragen wie „Erlebe einen Markt“, die im Mai ausgerichtet wurde. Oder das Herbst- und Weinfest, dass für den 30. September und 1. Oktober geplant ist. Und nur eine Woche später, am 7. Oktober, steht dann das Marktfest an.

Oberzentrum

Im Raumordnungsgesetz ist das Zentrale-Orte-Konzept verankert, das eines der wichtigsten raumordnerischen Instrumente ist. Die Landesplanungen weisen zentralen Orten – Ober-, Mittel- oder Unterzentren – bestimmte Versorgungs- und Entwicklungsfunktionen zu. Oberzentren wie die Harburger Innenstadt sind von Mittelzentren umgeben und dienen zur Deckung des höheren Bedarfs der Privathaushalte an Gütern und Dienstleistungen. Ihr Einzugsbereich umfasst mindestens 200.000 Einwohner. Oberzentren sollten mit dem öffentlichen Verkehr in maximal 90 Minuten erreichbar sein. Mit dem Pkw brauchen zwei Drittel der Bundesbevölkerung nicht mehr als 30 Minuten.

Quelle: Hamburger Abendblatt, von Katharina Gessler am 17.07.2017

 

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