Ein Adenauer-Preis für den Harburg Song

Der Song für Harburg, der im Sommer 2016 tausende bewegte, wurde nun mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Kultur ausgezeichnet!

Der Konrad-Adenauer-Preis gilt als „Oscar“ für Lokaljournalisten. Die Jury hat hohe Ansprüche an die Zeitungen. Ausgezeichnet werden nur diejenigen, die bürgernahe Konzepte verwirklichen, schwierige Themen aufgreifen und den Lesern einen engagierten Service bieten.
Zum Harburg Song sagte die Jury: „Das Projekt stiftet Identifikation, es gibt den Harburgern neues Selbstvertrauen und beweist eindrucksvoll, was Bürger, ermutigt von ihrer Lokalzeitung, durch ihr Engagement in Bewegung setzen können“.

Hanna Kastendiek, Redakteurin des Hamburger Abendblattes, initiierte und begleitete das Projekt „Ich bin Harburg“. Das Lied wurde in der Nacht der Lichter im September 2016 in Harburg von 15 Chören uraufgeführt. Die zahlreichen Sängerinnen und Sänger wurden kräftig von den tausenden Besuchern unterstützt.

 Die gute Zusammenarbeit des Abendblattes, des Citymanagement Harburgs, des Komponisten Peter Schuldt und des Songwriters Ansgar Böhme ermöglichte dieses einmalige Projekt. Die CD, die mit dem Gospel Train aufgenommen wurde, gab es bei dem Event auch zu kaufen. Im Citymanagement Harburg gibt es noch einige Exemplare zu erwerben. Finanziert wurde die Produktion von der Arne-Weber-Stiftung. Die Erlöse werden an das Deutsche Rote Kreuz Harburg gespendet.

Die Künstlerin Anna Clark arbeitet an einem passenden Musikvideo zum identitätsstiftenden Song. Sie studiert an der Medical School Hamburg (MSH) am Campus „Arts and Change“, der vor kurzem in die alte Seifenfabrik im Harburger Binnenhafen gezogen ist. „Harburg soll jung, dynamisch und spielerisch dargestellt werden“, sagt die Regisseurin. Der Clip soll auf den sozialen Netzwerken verbreitet werden und bundesweit für Aufsehen sorgen.
Die Erstaufführung findet bei der Nacht der Lichter am 15. September 2017 statt.

 

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